Düsseldorf-Reiseführer
Kurzfakten zum Thema
- Düsseldorf verbindet Altstadt, Rhein, Kunst, Medienhafen und internationale Stadtviertel.
- Viele Ziele lassen sich zu Fuß oder mit kurzen ÖPNV-Fahrten verbinden.
- Wetter, Öffnungszeiten, Veranstaltungen, Besucherandrang und Rückweg beeinflussen den Tagesplan.
- Rheinpromenade, Museen, Architektur und Gastronomie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
- Die Unterkunft wird nach Altstadt, Bahnhof, Rhein und gewünschter Abendruhe gewählt.
Düsseldorf, die Stadt am Rhein, hat mehr aufzuweisen als nur Karneval und den Prachtboulevard Königsallee. Düsseldorf ist Landeshauptstadt von Nordrhein Westfahlen. Düsseldorf ist Modestadt. Düsseldorf ist Hochburg der Telekommunikation. Düsseldorf ist auch eine Mischung aus Tradition und Volkstümlichkeit, beeindruckt mit vielen Museen, Theater, und Kunstsammlungen. Geballt erlebt man Düsseldorf in ihrer Altstadt. Kitsch und Kunst, Partylocations und alte Kirchen, Düsseldorfer und Touristen treffen hier auf engstem Raum zusammen. Die Düsseldorfer Altstadt – die längste Theke der Welt – ist ein beeindrucker Ort, immer wieder.
In der Schneider - Wibbel - Gasse lohnt sich ein Besuch für Liebhaber der spanischen Küche – obwohl die Düsseldorfer es eher mit den Franzosen haben. Die kleine malerische Gasse verbreitet einen verführerischen Duft nach Gamba und Paella, links und rechts entlang dem kleinen Sträßchen sind Stände mit spanischen Delikatessen aufgestellt bis zum Ende der Gasse. Dort öffnet sich in regelmäßigen Abständen ein kleines Fenster, es erklingt Musik und eine Holzfigur - Schneider Wibbel - erscheint.
Schon steht man in der Flingerstraße wo das Urige, das bekannteste Brauhaus Düsseldorfs, das jedes Jahr in den Sommermonaten mit einem täglichen Volksfest auf die Straße lockt. Das imposante Reiterstandbild vom Kürfürsten Jan Wellem, dem die Stadt seinen großen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung zu verdanken hat, steht nur eine Straße weiter mitten auf dem alten Marktplatz. Heute können Besucher hier talentierte Straßenmusiker beobachten oder in der Weihnachtszeit den Nikolausmarkt besuchen.
Von hier aus ist der Rhein, die Rheinpromenade und der Burgplatz nicht mehr weit. Dominiert vom alten Schlossturm aus dem 13. Jahrhundert, der Überrest des Düsseldorfer Schlosses das 1872 den Flammen zum Opfer fiel, blickt man über den Burgplatz genau auf die Stadtkirche St. Lambertus, deren Wahrzeichen ein schiefer Turm ist. Hier werden die Reliquien des Hl. Apolinaris aufbewahrt. Erst Anfang der 90 er Jahre, nach der Fertigstellung des Rheinufertunnels, hat sich auf der Rheinuferstraße – dem Mannesmannufer - eine elegante Promenade mit vielen Cafes und Restaurants entwickelt.
Rheinaufwärts befindet sich der Fernsehturm mit seinem schicken Drehrestaurant, er ist das höchste Gebäude von Düsseldorf und von ihm hat man einen atemberaubenden Blick auf die Gehry – Bauten im neuen Düsseldorfer Hafen, die durch ihre besondere Architektur mittlerweile eines der Wahrzeichen der Stadt Düsseldorf geworden sind.
Entfernt man sich vom Rhein gelangt man zum alten Stadtkern von Düsseldorf in die so genannte Karlstadt, in dem alten Wohnort von Robert und Clara Schumann, zwischen Galerien, Antiquitätenläden und dem Künstlerviertel wird man in den Charme des 18. und 19. Jahrhunderts zurückversetzt. Im Stadtmuseum findet man hier neben zahlreichen historichen Exponaten auch etwas sehr lebendiges: Hopeditz, den Gott des Düsseldorfer Karneval, der jährlich am 11.11. um 11:11 Uhr zum Leben erweckt wird und damit den Düsseldorfer Karneval eröffnet.
Gegenüber des Geburtshauses Heinrich Heines, auf der Hunsrückstraße ist die barocke Neanderkirche von Düsseldorf einen Besuch wert. Und wer an jeder nächsten Ecke etwas Probieren, Staunen und Verweilen möchte, der bleibt noch etwas in der Düsseldorfer Altstadt - die längste Theke der Welt. Natürlich mit einem leckeren Düsseldorfer Altbier.
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Altstadt und Rheinpromenade
Düsseldorf lässt sich für ein Wochenende gut nach Stadtvierteln planen. Die Altstadt verbindet historische Gebäude, Kirchen, Brauhäuser, kleine Gassen und den Weg zum Rhein. Die Rheinuferpromenade eignet sich für einen Spaziergang, sollte aber nicht als alleiniger Tagesplan verstanden werden. Ein Museum, ein Markt oder ein Architekturziel kann den Aufenthalt ergänzen, wenn Regen oder Wind den langen Uferweg unattraktiv machen.
Das Düsseldorf-Netz bleibt als lokale Vertiefung erhalten. Vor der Buchung werden Unterkunft, Bahnhof, Altstadt, Rhein und die abendliche Rückkehr verglichen. Eine Lage nahe der Altstadt erleichtert kurze Wege, kann aber mehr Geräusche bedeuten. Am Rhein ist der Spaziergang schnell erreichbar, während andere Stadtviertel zusätzliche Fahrten verlangen.
Kunst, Architektur und Stadtviertel
Kunstsammlung, Kunstakademie, Medienhafen und die Gehry-Bauten stehen für verschiedene Seiten der Stadt. Für einen ersten Besuch werden die Ziele nach Lage verbunden, statt alle Museen und Fotopunkte in einen dichten Stundenplan zu pressen. Öffnungszeiten, Eintritt, Reservierungen und aktuelle Ausstellungen werden bei den jeweiligen Einrichtungen geprüft.
Die Verbindung von Kultur, Genuss und Spaziergängen passt besonders gut zu einem Stadtaufenthalt. Wer mit Kindern oder älteren Reisenden unterwegs ist, berücksichtigt Sitzplätze, Toiletten, kurze Übergänge und ein wettergeschütztes Ziel. Ein freier Abschnitt macht den Tag angenehmer, wenn ein Museum länger besucht wird als geplant.
Japanisches Viertel, Märkte und regionale Küche
Rund um die Immermannstraße prägen japanische Geschäfte und Restaurants das Stadtbild. Für konkrete Öffnungszeiten, Reservierungen und Angebote gelten die Angaben der jeweiligen Anbieter. Ein kulinarischer Schwerpunkt lässt sich mit einem Spaziergang zum Hauptbahnhof, zur Altstadt oder zum Hofgarten verbinden, ohne den ganzen Tag zwischen weit entfernten Vierteln zu verbringen.
Die Reiseplanung hilft, Hauptziel, Essenspause und Rückweg sinnvoll zu ordnen. Bei einer Veranstaltung werden Anreise, Einlass, Besucherandrang und die letzte Verbindung früh geprüft. Anreise und Mobilität unterstützt den Vergleich von Bahn, Auto, Straßenbahn und Fußwegen.
Düsseldorf mit anderen Städten vergleichen
Wer weitere deutsche Städte besuchen möchte, kann Düsseldorf mit Dänemark als anderem Stadt- und Küstenziel vergleichen. Bornholm bietet einen kleineren historischen und maritimen Rahmen, während die Ostsee Stadtbesuche mit Küste und Inseln verbindet. Für Fachwerk, Wein und kompakte Ortswechsel ergänzt das Elsass die Auswahl.
Für die Entscheidung zählen Aufenthaltsdauer, Kunstinteresse, Essen, Unterkunft, Wetter und die gewünschte Abendruhe. Zwei nahe Viertel pro Tag lassen meist mehr Zeit zum Sehen und Verweilen als eine vollständige Stadtrundfahrt mit ständigem Umsteigen.
Häufige Fragen zu Düsseldorf
Wie viele Tage sind für Düsseldorf sinnvoll?
Ein Wochenende reicht für Altstadt, Rhein und ein bis zwei Kulturziele; für Medienhafen, weitere Museen und Ausflüge lohnt ein längerer Aufenthalt.
Kann man Düsseldorf zu Fuß erkunden?
Altstadt, Rheinpromenade und einige zentrale Ziele sind gut zu Fuß erreichbar. Für Medienhafen, Flughafen und äußere Viertel werden Bahn oder ÖPNV geprüft.
Welche Unterkunftslage passt?
Altstadtnähe erleichtert Abendwege, am Rhein ist die Promenade schnell erreichbar. Bahnhof, Lärm, Preis und die täglichen Ziele sollten gemeinsam betrachtet werden.
Was kann man bei Regen unternehmen?
Museen, Ausstellungen, Markthallen, Einkaufsstraßen und Restaurants bieten wettergeschützte Alternativen. Öffnungszeiten und Eintritt werden vorher geprüft.
Die Jahreszeit beeinflusst Stadtspaziergänge, Rheinufer, Veranstaltungen und Museumsbesuche. Im Sommer werden Schatten, Wasser und frühe Wege wichtiger; bei Regen bieten Museen, Markthallen und Einkaufsstraßen eine gute Alternative. Für den Abend werden Öffnungszeiten, Reservierungen und die letzte Verbindung geprüft. Wer Düsseldorf mit einer weiteren Stadt verbindet, plant den Wechsel mit Gepäck und Check-in als eigenen Abschnitt. So bleibt Zeit für einen ruhigen Spaziergang statt für ein zusätzliches fernes Ziel. Für einen Vergleich von Stadt, Lagune und regionalen Ausflügen eignet sich Venetien.